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ALLES - VIEL - ZU - LAUT?!
Geräusch -"ÜBER"- empfindlich? 

Kommt Ihnen Ihre Umgebung BELASTEND LAUTER vor, als den meisten    
        anderen Menschen? - Sind Sie besonders geräuschempfindlich?

                            Dann leiden Sie vermutlich an Hyperakusis.

Hyperakusis ist eine wenig bekannte und kaum erforschte Krankheit.

Wer davon betroffen ist, für den sind viele Alltagsgeräusche ziemlich unangenehm bis unerträglich.

Aber Achtung: > Hyperakusis ist nicht gleich Hyperakusis! <
Die Geräuschüberempfindlichkeit äußert sich bei den Betroffenen    
teilweise auf ganz unterschiedliche Weise.

Auf den folgenden Seiten erfahren sie über ...

Hyperakusis, ...
- Was ist das?
- Wie ist das?
- Wie damit umgehen?
- Wie los werden?
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Hyperakusis ... - Was ist das?


Der Begriff 'Hyperakusis' bezeichnet zunächst einmal nur eine vom Normalen abweichende Geräuschüberempfindlichkeit (= GÜ).

Dabei wird meist zwischen 4 Phänomenen unterschieden:

– dem Recruitment (GÜ bei gleichzeitigem Hörverlust, bzw. einer  
   Funktionsstörung der Haarzellen im Innenohr),
– der Phonophobie (GÜ, die Ausdruck einer Angst vor Lärm ist),
– der Misophonie, auch als 'selektive Geräuschintoleranz' bezeichnet
  (GÜ gegen bestimmte, meist von Menschen erzeugten Geräuschen) und
– der allgemeinen Hyperakusis bei Normalhörigkeit.

Neben den oben genannten medizinischen Kategorisierungen, lassen sich auch andere Formen von Geräuschempfindlichkeit beobachten, die nicht einfach als psychisch bedingt oder Ausdruck einer Phonophobie eingeordnet werden sollten.

Denn die Ursachen von Hyperakusis sind nicht wirklich bekannt, bzw. erforscht. Es gibt hierzu nur wenige Studien. Vermutet wird eine verminderte Fähigkeit des Hörsystems, Geräusche abzuschwächen oder wegzufiltern.

Hyperakusis tritt häufig nach einem Knalltrauma, einem Hörsturz oder in Verbindung mit einem Tinnitus auf.

Man weiß auch, dass ein nicht mehr funktionierender Stapediusreflex eine Hyperakusis nach sich ziehen kann, wofür wiederum unterschiedliche, krankheits- oder verletzungsbedingte Auslöser verantwortlich sein können.
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Hyperakusis-Betroffen ...
Wie ist das?

Hyperakusis-
Alltag ...
Wie damit umgehen?

Hyperakusis-Behandeln ...
Wie los werden?


Für Hyperakusisbetroffene sind Lautstärken, die von gesunden Menschen überhaupt nicht als laut wahrgenommen werden, unangenehm bis unerträglich.

Von den Betroffenen einer sogenannten allgemeinen Hyperakusis werden oft schon Lautheiten unter 70 db als sehr schmerzhaft empfunden. Bei manchen liegt die sogenannte Unbehaglichkeitsschwelle sogar unter 60 db*. Neben Schmerzen werden auch Formen von Parakusis (Fehlwahrnehmung), 'Flattern' oder Taubheitsgefühle im Ohr berichtet. ... >
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" Das war doch gar nicht so laut ", 
" Du bist aber empfindlich ",
" Stell Dich nicht so an ", ...
sind vermutlich Kommentare, die viele Betroffene nur allzu gut kennen.

Wer unter Hyperakusis leidet, der empfindet den Geräuschpegel auf der Straße, am Arbeitsplatz, beim Hallensport, bei einer angeregteren Diskussions-, fröhlichen Kneipen- oder Geburtstagsrunde, auf einem Fest, im Konzert, im Kino oder Theater oft als unerträglich, ...

... ebenso wie das Hupen von Autos, Motorengeräusche, Sirenen von Feuerwehr- oder Polizeifahrzeugen, das Zuschlagen von Türen, scheppernde Einkaufswagen, bellende Hunde oder fröhlich juchzende Kinder ... >
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Oft kann Geräuschüber-empfindlichkeit geheilt werden.

Aber der Weg dorthin ist selten ein einfacher.
Eine Patentlösung,
DAS MITTEL oder
DIE THERAPIE gegen Hyperakusis gibt es nicht.

Meist ist es eine Kombination aus verschiedenen Maßnahmen, die schließlich und oft über einen längeren Zeitraum angewendet, zur Heilung führt.

Für den Betroffenen bedeutet das, sich umfassend informieren, abwägen, entscheiden und ernsthaft ausprobieren.
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Hyperakusis:
unbekannt, unerforscht, - UNINTERESSANT !?



Die Ursachen von Hyperakusis sind nicht wirklich bekannt oder erforscht. Studien hierzu gibt es nur wenige.

Menschen mit Hyperakusis sind in ihrer Teilhabe am normalen Leben stark eingeschränkt. Ihre mit der Hyperakusis verbundenen Probleme werden vielfach von anderen, teilweise auch von Ärzten, nicht ernst genommen. Echte Hilfe, Unterstützung und Heilung erfahren sie nur selten.

Und weil auch das soziale und berufliche Umfeld oft wenig Verständnis für ihr Leiden zeigt, beginnen sie als zu laut empfundene Situationen zu meiden und sich aus dem alltäglichen Leben zurückzuziehen. Die Folge sind zunehmende soziale Isolation und oft auch das berufliche Aus.

Bedingt durch dieses 'Sich-zurückziehen' treten Menschen mit Hyperakusis sowohl gesellschaftlich, als auch statistisch kaum in Erscheinung. Wissenschaftliche Erhebungen zur Anzahl von Hyperakusikern gibt es nur wenige und die, die es gibt, scheinen auf Grund der Art ihrer Erhebung nur wenig aussagekräftig.*

Wegen des Fehlens von belastbaren Betroffenenzahlen aber sehen Universitäten, pharmazeutische Unternehmen und die Hersteller medizinischer Hilfsmittel keine Notwendigkeit, in die Entwicklung spezifischer Diagnoseverfahren, Therapien, Medikamente oder Hilfsmittel zu investieren.

Und wegen des Fehlens von belastbaren Betroffenenzahlen wird dieses Leiden auch nach wie vor weder von Institutionen, wie Krankenkassen, Gesundheits- und Versorgungsämtern, noch von Berufsgenossenschaften anerkannt. Die Folge sind fehlende Beratung und Unterstützung bei den wenigen, schon bekannten Therapiemöglichkeiten und bei drohender Berufsunfähigkeit.

Sowohl für eine bessere Akzeptanz durch die Gesellschaft, als auch für eine bessere Aufklärung und Versorgung der Betroffenen ist es notwendig, dass ...
- die Öffentlichkeit besser über Hyperakusis informiert wird,
- fundierte Betroffenenzahlen erhoben werden und 
- Hyperakusis, ähnlich wie Tinnitus, endlich als Krankheit anerkannt wird.

Einen ersten Schritt in diese Richtung versuchen wir mit dieser Website.

Letztendlich aber bedarf es eines politischen Willens und politischer Unterstützung, damit die Gruppe der Geräuschüberempfindlichen nicht an den Rand der Gesellschaft gedrängt oder gar von ihr ausgeschlossen wird.
                                                                                                                                
*So ergab eine polnische Studie von 1999 zur Geräuschüberempfindlichkeit einen Bevölkerungsanteil von 15%, eine deutsche Studie aus dem selben Jahr einen Anteil von 5 % und eine weltweite amerikanische Fragebogenaktion von 2000 einen Anteil von 2 % an Menschen mit Hyperakusis (Quelle: Artikel von Prof. Dr. G. Goebel im Journal „Tinnitus-Forum“).

Aus den oben genannten Gründen ...
(> , die Betroffenen müssen sich wegen ihrer Geräuschüberempfindlichkeit zunehmend aus dem sozialen und beruflichen Leben zurückzurückziehen und gehen aus Resignation über mangelnde Hilfe nicht mehr zum Arzt, <)      
... spiegeln die jeweils erhobenen Zahlen vermutlich nicht die tatsächliche Anzahl Betroffener wieder.

Wahrscheinlich ist, dass wesentlich mehr Menschen unter Hyperakusis leiden, als von den Statistiken bisher erfasst wurden.

Selbsthilfe-Treffen


jeden 2. Mittwoch im Monat*

Veranstaltungsort

Freizeitstätte
„Mireille Mathieu“
Boelckestr. 102
12101 Berlin (Tempelhof)

Kontakt

E-Mail: kontakt(ät)hyperakusis-selbsthilfe.de

Tel.: 030 749 25 0 27

- gut zu erreichen meist gegen 18:00 Uhr -

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